Die vier jahreszeiten / Le quattro stagioni

Vivaldi, Antonio (1678-1741)
Butz
BU2441

20,00

Bearbeitung: Heinrich E. Grimm

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Le quattro stagioni / The four Seasons / Les Quatre Saisons

La Primavers — Der Frühling [Concerto Nr. 1 RV 269]
Allegro
Largo e pianissimo sempre
Allegro

L’Estate — Der Sommer [Concerto Nr. 2 RV 315]
Allegro non molto
Adagio
Presto

L’Autunno — Der Herbst [Concerto Nr. 3 RV 293]
Allegro
Adagio molto
Allegro

L’Invemo — Der Winter [Concerto Nr. 4 RV 297]
Allegro non molto
Largo
Allegro

Vorwort

Die von Antonio Vivaldi um das Jahr 1725 in Amsterdam herausgebrachten Konzerte mit dem Titel „Die vier Jahreszeiten” erfreuten sich beim Publikum von Anfang an größter Beliebtheit. Da in den Konzertsätzen außermusikalische Inhalte vertont werden, ist das Werk der sogenannten „Programmmusik” zuzuordnen. Vivaldi bezeichnete die vier Konzerte op. 8/1-4 nicht nur in den Überschriften mit den vier Jahreszeiten Frühling, Sommer, Herbst und Winter, sondern stellte den Werken jeweils Gedichte (Sonette) voran, die möglicherweise von ihm selbst stammen, und die das Verständnis der Musik erleichtern sollten. In der Umsetzung der außermusikalischen Inhalte zeigt sich der Komponist als Kenner der barocken Lehre von der musikalischen Rhetorik – ein Handwerk, dessen Beherrschung von jedem Komponisten dieser Zeit erwartet wurde.
Die Tradition der Übertragungen von Orchesterwerken auf die Orgel reicht bis zu Vivaldis Zeitgenossen zurück. Bereits bei Johann Sebastian Bach finden wir Konzertübertragungen nach Vivaldi (BWV 596, 593 und 594). Die Bearbeitung und Übertragung der vorliegenden vier Konzerte will diese dem Instrument Orgel und den Freunden der Transkriptionen zugänglich machen und zugleich zur Popularisierung und „Entmystifizierung” des Instrumentes beitragen.

Bei der Bearbeitung wurde der Transparenz des originalen Orchestersatzes durch einen weitestgehenden Verzicht auf Füllstimmen Rechnung getragen. So wurde der in der Partitur bezifferte Generalbass in der Regel nur bei Solopartien sparsam ausgesetzt; die nicht bezifferten Unisono-Passagen – die bei Orchesteraufführungen meist vom Cembalo accompagniert werden – blieben einstimmig, was ihrem Charakter entgegenkommt.

Die mitgeteilten Registrierungen und Hinweise zur Manualverteilung sind lediglich Vorschläge des Herausgebers und sollen den eigenen Vorstellungen des / der Ausführenden und dem vorhandenen Instrument angepasst werden. Bogensetzung und Artikulationsbezeichnungen wurden aus der Partitur übernommen, wo dies für die Interpretation hilfreich erschien. Die programmatischen Teilüberschriften Vivaldis erscheinen im Notentext in Kursivschrift.

Dem Wunsch Antonio Vivaldis Rechnung tragend, das Verständnis der Musik zu erleichtern, werden hier die den Concerti vorangestellten Sonette in einer Übersetzung’ wiedergegeben.

Gewicht 1,0000 kg
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BU2441

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