Musica per organo, vol. 1: Cantabili 1-10

Pasini, Enrico (*1937)
Edipason
EDIP200512

27,00

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Vorwort it./dt./engl.

Cantabile Nr. 1
ist im Stil eines „amerikanischen Songs” geschrieben und basiert auf einer typisch vokalen, sehr eingängigen Melodie. In der Orgelfassung fällt besonders das unge-wöhnliche, letzte Pedalglissando auf.

Cantabile Nr. 2
Von allen Stücken hebt sich Cantabile Nr. 2 “For You” ab, das trotz seiner Kürze in der ganzen Welt über kulturelle und ethnische Grenzen Anerkennung gefunden hat. Dieses Stück kann laut Autor als das Wahrzeichen der Cantabili betrachtet werden, weil darin alle Inhalte ausgedrückt seien, die später auch in anderen Stücken zum Tragen kommen. “For You” bezieht sich auf das winzige Fleckchen Erde names Baia di Calamosca, mit dem sich der Komponist eng verbunden fühlt.

Cantabile Nr. 3
Das fließende Thema wird von einer besonderen Harmonie unterstützt, was ihm einen modernen Charakter verleiht. Obwohl das Stück in Es-Dur ist, gibt es in der Mitte einen strahlenden Choral in G-Dur. Der Wechsel vom weichen und sanften Es-Dur zur sonnigeren leuchtenden Kreuztonart nach G-Dur findet plötzlich und ohne Modulation statt.

Cantabile Nr. 4
Wegen des 6/8-Takts und der Anwendung des Oboenregisters in der Solostimme der Orgel könnte man an ein Weihnachtsstück denken, aber das war nicht die Intention: Das Stück ist inspiriert von der Bekanntschaft mit Monique Erba, einer mailändischen Dichterin, und ihrer Gedichte. In dem Stück spiegelt sich laut Komponist auch die Schönheit ihres reinen und unschuldigen Gesichts wider.

Cantabile Nr. 5
Unter dem Einfluss vom Cantabile Nr. 3 scheint Pasini die Modulationsfolge umge-kehrt zu haben. Es beginnt in G-Dur und wechselt nach Es-Dur. Die enge Verwandt-schaft der beiden Stücke ist offensichtlich und zeigt, dass sie kurz hintereinander entstanden sind, auch wenn deren Form unterschiedlich ist: Hier fehlt ein Mittelteil.

Cantabile Nr. 6
Beschreibung einer Liebesgeschichte; bedeutsam ist die Tatsache, dass die Regist-rierung auf der einen Seite die männliche (tiefere) Stimme unterstreicht, auf der anderen die weibliche (höhere). Es handelt sich um einen echten Gefühlsdialog.

Cantabile Nr.7
Dieses Cantabile beschreibt einen Sonnenuntergang in Sardinien. Die Original¬version entstand aber für die CD „Barocco in jazz” und für die Besetzung Saxofon, Klavier, Kontrabass und Schlagzeug. Zum besseren Verständnis kann man sich vorstellen, auf einer Klippe zu sitzen, mit Blick auf das ruhige Meer voller wunder¬schöner Farben, in das die Sonne vom klaren Himmel herab eintaucht, schnell wie eine rote Feuerkugel.

Cantabile Nr. 8
beginnt mit einem Choral, dem als freie Variation über die Choralmelodie ein schnellerer Teil folgt. Der Choral wird am Schluss wiederholt. Obwohl beide Teile den gleichen Ursprung haben, ist der Charakterunterschied sehr deutlich. Die Größe des Chorals steht im Kontrast zur fließenden und eleganten Bewegung der Variation, in der eine gewisse verschleierte Romantik die Oberhand gewinnt.

Cantabile Nr. 9
Stammt aus einem Thema für Orgel (später für seinen Sohn Giovanni für Bratsche und Orgel umgeschrieben) zu einem englischen Text von Anna Lisa Mameli. Es wur-de ein Liebeslied mit dem Titel Amore nascente” (engl. Rising love/ dt. Aufkeimende Liebe). Schauplatz dieser Liebe ist die Baia di Calamosca.

Cantabile Nr. 10
Romantische Geschichte zwischen zwei Kontinenten. Ein musikalischer Vorschlag zur Völkerverständigung mit der Aufforderung, die Unterschiede der Hautfarbe zu vergessen und sich in jeder Hinsicht als Brüder und Schwestern zu betrachten.

Gewicht 2,0000 kg
Componist

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EDIP200512

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